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Seite: Erosionsschutz mit Hilfe von Jute- und Kokosgwebe
http://www.cityforest.de/Erosionsschutz.23.html
Ausdruck vom 19.05.2012, 09:03:39


Erosionsschutz

Jutegewebe

Einsatzgebiete: Deiche, Deponien, Tagebaue, Straßenböschungen, Brückenanläufe, Bahndämme

Jutegewebe eignet sich sehr gut, um Böschungen vor Erosion zu schützen. Es besteht aus unbehandelter Naturfaser, ist besonders reißfest und verrottet nach einiger Zeit vollständig. Die vergrößerte Oberfläche verringert die Fließgeschwindigkeit von Niederschlagswasser. Außerdem speichert das Gewebe große Mengen an Wasser und unterstützt so das Pflanzenwachstum. Die Befestigung der Erosionsschutzmatten erfolgt je nach Erfordernis, Budget und Zielstellung mit verrottbaren Drahtbügeln, Holzpflöcken oder Weidensteckhölzern.

Kokosgewebe

Einsatzgebiete: Ufersicherung an Still- und Fließgewässern, Regenrückhaltebecken, für Deponien und Tagebaue

Kokosgewebe (mit verschiedenen Flächengewichten, z. B. 400 g/m², 700 g/m²) ist ein natürlicher reißfester Rohstoff, der Böschungsflächen und ufernahe Bereiche vor Erosion schützt. Da die Verrottung der Naturfasern einige Jahre dauert, sichert das Gewebe Saatgutkeimlinge und die junge Grasnarbe bis zur vollständigen Entwicklung.
Die Befestigung der Erosionsschutzmatten erfolgt je nach Erfordernis, Budget und Zielstellung mit verrottbaren Drahtbügeln, Holzpflöcken oder Weidensteckhölzern.

Strohmatten mit und ohne Saatgut

Einsatzgebiete: planierte Böschungen auf Deponien, im Tagebau und an Straßen

Bei dem als Strohmatten bezeichneten Material handelt es sich um organische Fasermatten, die aus Netzgewebe und Mulchstoffen bestehen. Bereits bei ihrer Herstellung kann Saatgut in die Matte eingearbeitet werden. Die Befestigung erfolgt mit verrottbaren Drahtbügeln oder Holzpflöcken.

Böschungsband

Einsatzgebiete: Straßenböschungen, Brückenanläufe, Deponien, Tagebaue, Bahndammbereiche

Böschungsbänder zur Herstellung von Sicherungszäunen bestehen aus reißfestem Kokosgewebe. Sie werden in Rauten, diagonal oder parallel zueinander verbaut.
Die Befestigung erfolgt an Holzpflöcken. Mit ihrem geringen Gewicht und der einfachen Handhabung beim Einbau bieten sich Böschungsbänder als gute Alternative zur Verlegung von Faschinen an.

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