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Seite: Gehölzansaat im Nassansaatverfahren oder als Stecksaat.
http://www.cityforest.de/Gehoelzansaaten.22.html
Ausdruck vom 17.12.2017, 11:09:20


Gehölzansaaten

Gehölzansaat im Nassansaatverfahren

Einsatzgebiete: grobe Rohbodenflächen an Straßen und Bahndämmen, auf Deponien, Halden und in Steinbrüchen

Gehölze werden immer auf mageren, möglichst groben Böden ausgesät. Die Wahl der Gehölzarten richtet sich nach regionaltypischem Vorkommen. Mit dem Saatgut bringt man eine standortangepasste Begrünungsrezeptur aus Bodenhilfs-, Bodenverbesserungsstoffen und Dünger aus. Zum Schutz des Bodens und der Gehölzansaat hat sich die Untersaat mit einer trockenheitsbeständigen Rasenmischung und einem Anteil von Ammengräsern bewährt.
In einem weiteren Arbeitsgang wird im gleichen Verfahren die Ansaat mit einer Mulchschicht, z. B. aus Kurzstroh, abgedeckt (siehe auch Mulchen von Nassansaatflächen).
Gehölzansaatflächen bedürfen in den ersten Jahren weniger Pflege und entwickeln sich zu einem stabilen und natürlichen Bestand.

Gehölzansaat als Stecksaat

Einsatzgebiete: Flächen, deren Bodenstruktur das manuelle Stecken von groben Gehölzsamen erlaubt

Gehölze mit großen Samen wie Kastanie (Aesculus), Eiche (Quercus) oder Haselnuss (Corylus) werden in Gruppen „gepflanzt“. Mit dieser Variante werden durch Nassansaat erzeugte Gehölzflächen aufgewertet.

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